Cranio ist eine sanfte manuelle Behandlungstechnik. Im biodynamischem Ansatz, wie ich sie erlernt habe, werden keine manipulativen Griffe angewendet. Das Ziel dieser Behandlung ist, dass der Körper sich, mit Hilfe der therapeutischen Unterstützung, selbst reguliert und somit den Heilungsprozess anstößt.
Die Craniosacrale Therapie ist nicht nur ein Teilbereich der Osteopathie, sie ist auch eine eigenständige Behandlungsform.
Der Ursprung entstand ca. Mitte des 20. Jahrhunderts und beruht auf den Osteopathen Sutherland. Sie ist eine erfahrene, altbewährte, sich weiterentwickelnde Therapie, die gerade in der jetzigen schnelllebigen und gefühlt unsicheren Zeit von großer Bedeutung sein kann.
Ein Grundgedanke ist, dass alles im Körper miteinander zusammenhängt. Nicht nur wörtlich gesehen der Schädel (Cranium) und das Kreuzbein (Sacrum), sondern alle Strukturen, die sich von Kopf bis Fuß erstrecken.
Innerhalb der Behandlung werden nicht rein die anatomischen Strukturen gesehen, wie z.B. Knochen, Muskeln, Faszien und Organe, die sich gegenseitig bedingen, der gesamte Körper wird als eine Einheit betrachtet.
Cranio, wie die Craniosacrale Therapie umgangssprachlich oft, auch von mir, genannt wird, ist eine sanfte manuelle Behandlungstechnik.
Im biodynamischem Ansatz, wie ich sie erlernt habe, werden keine manipulativen Griffe angewendet.
Das Ziel dieser Behandlung ist, dass der Körper sich mit Hilfe der therapeutischen Unterstützung selbst reguliert und somit den Heilungsprozess anstößt.
Oft wird in der Literatur beispielsweise von Selbstheilungskräften, veränderte Körperwahrnehmung, ein Gefühl von Wärme, innere Ruhe oder „bei sich ankommen“ beschrieben, wie auch Neu- oder Umstrukturierung des Gewebes.
Die Regulation des vegetativen Nervensystems ist ebenfalls von wichtiger Bedeutung.
All diese Reaktionen während und/oder nach der Behandlung kann ich von meiner Arbeit bestätigen.
Ich, als erlernte Cranio-Therapeutin, lege meine Hände auf ihren Körper. Klassisch sind z.B. Kopf, Schultern, Kreuzbein oder Füße.
Sie liegen in bequemer Kleidung entspannt auf der Behandlungsliege.
Mit meinen Händen spüre ich die vorhandenen Spannungsverhätlnisse im Körper, die evtl. von Unfällen, OPs, Verletzungen oder anderen Traumata stammen können.
Indem ich Ihnen einen sicheren, wertfreien Raum biete, können Sie eine Veränderung in sich spüren. Ihr Körper braucht nicht mehr halten oder etwas aushalten.
Mit meiner achtsamen Präsenz begleite ich Ihren Prozess.
Ein weiterer Grundgedanke der Craniosacralen Biodynamik ist, dass jeder Einzelne positive Ressourcen in sich trägt, die Möglichkeit aus sich selbst heilen zu können.
Diese innere Kraft und das Gesunde hervorzuheben, möchte ich mit Ihnen zusammen erreichen.
Mit der Cranio möchte ich von Herzen Frauen ansprechen, die geburtsbedingte Beschwerden haben und sich (bis jetzt) nicht gesehen fühlen!
Für die Behandlung ist es egal, ob Sie eine Spontangeburt oder einen Kaiserschnitt hatten, ob eine PDA oder eine Vollnarkose durchgeführt wurde. Haben Sie Schwierigkeiten mit der Narbe oder evtl. Schmerzen am Steißbein?
Vielleicht verlief die Geburt Ihres Kindes auch einfach anders als erwartet, hatten irgendwie einen „unrunden“ Geburtsprozess und haben damit noch nicht ganz abgeschlossen?
Dies sind nur Beispiele, evtl. haben Sie andere Beschwerden, die durch die Geburt Ihres Kindes entstanden sind.
Es ist unerheblich, wie lange die Geburt her ist. Das Wochenbett muss lt. Gesetz allerdings beendet sein.
Sie sind schwanger? Erstmal herzlichen Glückwunsch! Was für eine besondere Zeit für Sie!
Auch hier kann die Craniosacrale Therapie gut unterstützen, z.B. bei unangenehmen Spannungen, zum Wohlbefinden, zur Förderung des Kontaktes zum Kind oder evtl. für eine Vorbereitung auf die zukünftige Geburt.
Gemäß Gesetz dürfen zum Zeitpunkt der Behandlung noch keine Wehen begonnen haben.
Wenn Sie sich in einem der Punkte angesprochen fühlen oder Interesse haben, melden Sie sich gerne.
Ich freue mich auf Sie!
CMD ist die Abkürzung für die Craniomandibuläre Dysfunktion.
Dies bedeutet eine Funktionsstörung des Kausystems.
Haben Sie Schmerzen im Kiefergelenk? Oder ein Knacken?
Sie können ihren Mund nicht gut schließen oder nicht weit öffnen?
Vielleicht knirschen Sie mit Ihren Zähnen?
Sie hatten eine länger andauernde oder komplizierte Zahnbehandlung und fühlen sich seitdem nicht wohl mit ihrem Kiefergelenk? Haben möglicherweise noch zusätzliche Beschwerden bekommen?
Dann ist der erste Gang natürlich zum Zahnarzt oder Kieferchirurgen, selbstverständlich und richtig.
Wenn aber aus deren fachlicher Sicht alles notwendige getan ist, die Probleme aber dennoch vorhanden sind, dann könnte die CMD – Behandlung für Sie das Richtige sein.
Ich habe in spezielle Fortbildungen die Behandlung des Kiefergelenkes erlernt und freue mich, wenn ich Ihnen damit helfen kann.
Meist beschränkt sich die Funktionsstörung nicht nur auf das reine Kiefergelenk. Nicht selten treten neben der Kieferproblematik auch Kopfschmerzen, Ohren- oder Nackenschmerzen auf und beeinträchtigen den Alltag.
Ich schätze aus meiner Erfahrung heraus die Kombination der manualtherapeutischen CMD-Behandlung mit der Craniosacralen Therapie und wende beide Behandlungsformen gerne ergänzend an.
Selbstverständlich gebe ich Ihnen Tips und Übungen, die Sie selber gut durchführen und im Alltag umsetzen können.
Die Praxis befindet sich in der 2. Etage und es gibt keinen Fahrstuhl.
Falls Sie betroffene Gelenke der unteren Extremität haben, schätzen Sie bitte eigenständig ein, ob das Treppensteigen für Sie möglich ist.
Ein Lächeln kostet nichts und bewirkt viel.
Es bereichert die, die es empfangen, ohne die ärmer zu machen, die es geben.
Niemand ist zu reich oder zu arm, um es nicht geben zu können.
Und das weltweit, in jedem Alter.